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Personalpool für Elementar-
pädagog:innen­

Zentral koordinierte Personalbereitstellung

Personalpool für Elementarpädagog:innen – Flexible Unterstützung für Kärntens Gemeindekindergärten

Auf Initiative von Landesrat Ing. Daniel Fellner wurde vom Gemeinde-Servicezentrum Personalpool für Elementarpädagog:innen ins Leben gerufen. Ziel ist es, kurzfristige personelle Engpässe in Kärntens Kindergärten rasch, effizient und flexibel überbrücken zu können.

Unser Auftrag besteht darin, gemeinsam mit den Gemeinden eine tragfähige, regionsübergreifende Lösung für ganz Kärnten zu entwickeln, um die Qualität und Kontinuität der Kinderbetreuung nachhaltig zu sichern.

Zentrales Element des Projekts ist der gezielte Einsatz von qualifizierten Springer:innen. Diese sind beim GSZ angestellt und jeweils einer regionalen Stammgemeinde zugeordnet. Von dort aus können sie flexibel in umliegenden Gemeinden eingesetzt werden, sobald ein personeller Bedarf besteht.

In der Startphase konnten zwei ausgebildete Elementarpädagoginnen gewonnen werden, die den Bezirken Klagenfurt-Land und Hermagor zugeordnet sind. Sie können bei Bedarf flexibel in mehreren umliegenden Gemeinden eingesetzt werden. „Der Personalpool bedeutet Stabilität für unsere Kinderbildungs- und Betreuungseinrichtungen – und ist gleichzeitig ein kraftvolles Symbol für gelebte Solidarität zwischen den Gemeinden. Gemeinsam schaffen wir ein System, das effizient, zukunftsorientiert und ganz klar auf das Wohl unserer Kinder ausgerichtet ist“, erklärt Landesrat Ing. Daniel Fellner.

Damit der Start reibungslos verlaufen konnte, fanden in den Pilotgemeinden Informationsveranstaltungen statt. Dort wurde das Konzept vorgestellt, Abläufe erläutert und offene Fragen beantwortet. Zusätzlich besuchten die Springerinnen die Kindergärten vor Ort und wurden den Leitungen sowie den Teams persönlich vorgestellt. „Es ist wichtig, von Anfang an Vertrauen aufzubauen. Die Pädagog:innen kommen nicht als Fremde, sondern als Teil eines größeren Netzwerks“, so GSZ-Geschäftsführer Mag. (FH) Michael Sternig, MA.

Besonders die gemeindeeigenen Kindergärten stehen im Mittelpunkt des Projekts. Ziel ist es, die pädagogische Kompetenz und Verantwortung wieder stärker in kommunaler Hand zu bündeln. Viele Gemeinden hatten ihre Einrichtungen bislang ausgelagert, da sie mit dem steigenden Personal- und Betreuungsbedarf allein überfordert waren. Der Personalpool soll hier gezielt unterstützen und die kommunale Verantwortung in der Elementarpädagogik stärken.

Die Kindergartenleitungen zeigen sich erfreut darüber, dass sie künftig auf Unterstützung zurückgreifen können und in kritischen Situationen nicht allein gelassen werden. Auch die Eltern profitieren von der zusätzlichen Sicherheit, dass die Betreuung ihrer Kinder bei kurzfristigen Ausfällen gesichert ist. Für die Pädagoginnen selbst bietet der Pool die Chance, ihre Erfahrung in verschiedenen Einrichtungen zu erweitern und sich fachlich weiterzuentwickeln.

Der Personalpool wird schrittweise auf weitere Regionen ausgeweitet, um eine flächendeckende Absicherung der kommunalen Kindergärten in Kärnten zu gewährleisten. Parallel wird das Projekt laufend evaluiert: Abläufe, Einsatzplanung und Rückmeldungen aus der Praxis werden regelmäßig überprüft, um die Qualität kontinuierlich zu sichern.

Langfristig soll der Personalpool nicht nur kurzfristige Personalengpässe ausgleichen, sondern auch die Attraktivität des Berufsbildes „Elementarpädagog:in“ stärken.

Das Modell überzeugt über Gemeindegrenzen hinweg und mit einem starken Fokus auf verlässliche Betreuung und pädagogische Kontinuität durch eine Vielzahl an Vorteilen:

  • Mit zentralen Ansprechpartner:innen gelingt eine koordinierte und zügige Reaktion auf personelle Engpässe.

  • Der regionsnahe und flexible Einsatz der qualifizierten Springer:innen ermöglicht es, kurzfristige Ausfälle rasch und gezielt abzufedern.

  • Gleichzeitig leistet der Personalpool einen wertvollen Beitrag zur Sicherung und Weiterentwicklung der Qualität in der elementaren Bildung.

Über Gemeindegrenzen hinweg und mit einem starken Fokus auf verlässliche Betreuung und pädagogische Kontinuität.